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Unterordnung

Dieser Teil der Sporthundearbeit hat in den letzten Jahren die spektakulärste Entwicklung genommen. Von „Hau-Ruck-Arbeit“ und "Kadavergehorsam" entwickelte sie sich zu einer harmonischen und ausdrucksstarken Teamarbeit zwischen Hund und -führer. Auch hier bildet ein freudiges Arbeiten des Hundes die Grundlage für jeglichen Erfolg.

Für die Unterordnung eignet sich eigentlich jede Rasse, es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass es Hunde gibt, die sich besser dafür eignen. Fußlaufen, Sitz-Platz-Steh, das Bringen von Apporthölzern und Überqueren von Hindernissen, sowie Ablegen ohne Anwesenheit des Hundeführers sind einige dieser Übungen.

Vergleicht man eine vor 20 Jahren vorgeführte Arbeit mit einer heutigen, werden die Unterschiede deutlich.


Grundprinzip des Lernens:

Auch hier ist Motivation der Schlüssel zum Erfolg. Nur wenn der Hund Spaß an seiner Arbeit hat, wird er diese zuverlässig und harmonisch vorführen. Bereits dem Welpen wird ein aktives Beute- bzw. Futter- und Bindungsspiel vermittelt. Anfangs wird jedes gewünschte Verhalten des Hundes sofort bestätigt. Die Erwartungshaltung des Hundes wird langsam gesteigert. Bis der Hund so weit ist, sich über längere Zeit auf die Arbeit zusammen mit seinem Hundeführer zu konzentrieren.


Sinn

Ein gut erzogener und ausgebildeter Hund erleichtert das Leben des Hundes, dessen Besitzer und das unserer Mitmenschen.